Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!
Herman Hesse
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Donnerstag, 9. April 2009
Mittwoch, 25. März 2009
Im Nebel
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.
Voll Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.
Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.
(Hermann Hesse)
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.
Voll Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.
Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.
(Hermann Hesse)
Samstag, 14. März 2009
Was es ist
Es ist Unsinn
Sagt die Vernunft
Es ist was es ist
Sagt die Liebe
Es ist Unglück
Sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
Sagt die Angst
Es ist aussichtslos
Sagt die Einsicht
Es ist was es ist
Sagt die Liebe
Es ist lächerlich
Sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
Sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
Sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
Sagt die Liebe
Erich Fried
Sagt die Vernunft
Es ist was es ist
Sagt die Liebe
Es ist Unglück
Sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
Sagt die Angst
Es ist aussichtslos
Sagt die Einsicht
Es ist was es ist
Sagt die Liebe
Es ist lächerlich
Sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
Sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
Sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
Sagt die Liebe
Erich Fried
Nur für Dich...
Mein Herz ich will Dich fragen
Was ist denn Liebe?
Sag!
Zwei Seelen ein Gedanke
Zwei Herzen und ein Schlag!
Und sprich:
Woher kommt die Liebe?
Sie kommt und sie ist da
Und sprich:
Wie schwindet Liebe?
Die war’s nicht der’s geschah
Friedrich Halm
Was ist denn Liebe?
Sag!
Zwei Seelen ein Gedanke
Zwei Herzen und ein Schlag!
Und sprich:
Woher kommt die Liebe?
Sie kommt und sie ist da
Und sprich:
Wie schwindet Liebe?
Die war’s nicht der’s geschah
Friedrich Halm
Einschränkung
Ich weiß nicht, was mir hier gefällt?
In dieser engen, kleinen Welt.
Mit holdem Zauberband mich hält?
Vergess’ ich doch, vergess’ ich gern.
Wie seltsam mich das Schicksal leitet,
und ach, ich fühle, nah und fern,
ist mir noch vieles zubereitet.
O wäre doch das rechte Maß getroffen!
Was bleibt mir nun, als eingehüllt,
von holder Lebenskraft erfüllt,
in stiller Gegenwart die Zukunft zu erhoffen.
Johannes Wolfgang von Goethe
In dieser engen, kleinen Welt.
Mit holdem Zauberband mich hält?
Vergess’ ich doch, vergess’ ich gern.
Wie seltsam mich das Schicksal leitet,
und ach, ich fühle, nah und fern,
ist mir noch vieles zubereitet.
O wäre doch das rechte Maß getroffen!
Was bleibt mir nun, als eingehüllt,
von holder Lebenskraft erfüllt,
in stiller Gegenwart die Zukunft zu erhoffen.
Johannes Wolfgang von Goethe
Du bist Du
Vergiss es nie: dass Du lebst, war keine eigene Idee,
und dass Du atmest kein Entschluss von Dir.
Vergiss es nie: dass Du lebst, war eines anderen Idee,
und dass Du atmest sein Geschenk an Dich.
Vergiss es nie: niemand denkt und fühlt und handelt so wie Du,
und niemand lächelt so wie Du es gerade tust.
Vergiss es nie: niemand sieht den Himmel ganz genau wie Du,
und niemand hat je das was Du weißt gewusst.
Vergiss es nie: Dein Gesicht hat niemand sonst auf dieser Welt,
und solche Augen hast alleine Du.
Vergiss es nie: Du bist reich, egal ob mit, ob ohne Geld,
denn Du kannst leben! Niemand lebt wie Du.
Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls,
keine Laune der Natur, ganz egal, ob Du Dein Lebenslied in Moll singst oder Dur.
Du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu.
Du bist Du,
das ist der Clou,
ja, Du bist Du!
Jürgen Werth
und dass Du atmest kein Entschluss von Dir.
Vergiss es nie: dass Du lebst, war eines anderen Idee,
und dass Du atmest sein Geschenk an Dich.
Vergiss es nie: niemand denkt und fühlt und handelt so wie Du,
und niemand lächelt so wie Du es gerade tust.
Vergiss es nie: niemand sieht den Himmel ganz genau wie Du,
und niemand hat je das was Du weißt gewusst.
Vergiss es nie: Dein Gesicht hat niemand sonst auf dieser Welt,
und solche Augen hast alleine Du.
Vergiss es nie: Du bist reich, egal ob mit, ob ohne Geld,
denn Du kannst leben! Niemand lebt wie Du.
Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls,
keine Laune der Natur, ganz egal, ob Du Dein Lebenslied in Moll singst oder Dur.
Du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu.
Du bist Du,
das ist der Clou,
ja, Du bist Du!
Jürgen Werth
Bei Nacht
Nachts, wenn das Meer mich wiegt
Und bleicher Sternenglanz
Auf seinen weiten Wellen liegt,
Dann löse ich mich ganz
Von allem Tun und aller Liebe los
Und stehe still und atme bloß
Allein, allein vom Meer gewiegt,
Das still und kalt mit tausend Lichtern liegt.
Dann muss ich meiner Freunde denken
Und meinen Blick in ihre Blicke senken,
Und frage jeden still allein:"Bist du noch mein?
Ist dir mein Leid ein Leid, mein Tod ein Tod?
Fühlst du von meiner Liebe, meiner Not
Nur einen Hauch, nur einen Widerhall?"
Und ruhig blickt und schweigt das Meer
Und lächelt: Nein.
Und nirgendwo kommt Gruß und Antwort her.
Hermann Hesse
Und bleicher Sternenglanz
Auf seinen weiten Wellen liegt,
Dann löse ich mich ganz
Von allem Tun und aller Liebe los
Und stehe still und atme bloß
Allein, allein vom Meer gewiegt,
Das still und kalt mit tausend Lichtern liegt.
Dann muss ich meiner Freunde denken
Und meinen Blick in ihre Blicke senken,
Und frage jeden still allein:"Bist du noch mein?
Ist dir mein Leid ein Leid, mein Tod ein Tod?
Fühlst du von meiner Liebe, meiner Not
Nur einen Hauch, nur einen Widerhall?"
Und ruhig blickt und schweigt das Meer
Und lächelt: Nein.
Und nirgendwo kommt Gruß und Antwort her.
Hermann Hesse
Heimat
Auf einem Hügel
Inmitten der Weite des Landes
In der Einsamkeit
Und doch an der Schlagader
Des Herzens und der Menschen
Eine Stimme
Der Gesang und der Klang der Saz
Hallt wider in den Bergen
Hallt wider im Herzen
Vermittelt mir alles
Erzählt von der Heimat
Von den Menschen
Der Liebe
Erzählt mir alles
Was ich immer hören wollte
Läßt mich nah´sein
Läßt mich ahnen
Ohne zu wissen
So weit entfernt
Gibt mir ein Gefühl der Sehnsucht
Unstillbar ....
So fing alles an
Kann es je enden
Wenn man es einmal gefühlt hat
Ist man danach nicht immer nur
auf der Suche
um es zu finden
ich bin es
auf der Suche ....
So begann ich zu lernen
Die Wärme und Zuneigung
Anzunehmen
Wie ein wundervolles Geschenk
Begann die Kultur zu lieben
Die Religion zu studieren
Den Tanz zu erlernen
Und liebte alles
Kämpfte gegen die Kälte
Der eigenen Kultur
Suchte zu vermitteln
Zu verbinden
Wie die Brücke zwischen Orient und Okzident
Saß zwischen zwei Stühlen
Wie so viele andere
Und fühlte mich verbunden mit ihnen
Durch ein Band
Der Sehnsucht nach Wärme
Nach Heimat
Nun bin ich da
Wo ich glaubte hinzugehören
Und alles ist anders
Nur wenig ist so
Wie ich glaubte das es sei
Die Berge, das Meer ist da
Doch etwas fehlt
Das Entscheidene
Die Sonne allein
Erzeugt nicht die Wärme
Und so lerne ich
Neu zu suchen
Nach der Wärme
Der Kultur
Der Heimat ...
In mir selbst
Uns so bleibe ich
in diesem Land
auf der Suche ....
nach mir
und ich spüre die Wärme
und ich höre die Musik
wie sie widerhallt ...
in mir
Heike
Inmitten der Weite des Landes
In der Einsamkeit
Und doch an der Schlagader
Des Herzens und der Menschen
Eine Stimme
Der Gesang und der Klang der Saz
Hallt wider in den Bergen
Hallt wider im Herzen
Vermittelt mir alles
Erzählt von der Heimat
Von den Menschen
Der Liebe
Erzählt mir alles
Was ich immer hören wollte
Läßt mich nah´sein
Läßt mich ahnen
Ohne zu wissen
So weit entfernt
Gibt mir ein Gefühl der Sehnsucht
Unstillbar ....
So fing alles an
Kann es je enden
Wenn man es einmal gefühlt hat
Ist man danach nicht immer nur
auf der Suche
um es zu finden
ich bin es
auf der Suche ....
So begann ich zu lernen
Die Wärme und Zuneigung
Anzunehmen
Wie ein wundervolles Geschenk
Begann die Kultur zu lieben
Die Religion zu studieren
Den Tanz zu erlernen
Und liebte alles
Kämpfte gegen die Kälte
Der eigenen Kultur
Suchte zu vermitteln
Zu verbinden
Wie die Brücke zwischen Orient und Okzident
Saß zwischen zwei Stühlen
Wie so viele andere
Und fühlte mich verbunden mit ihnen
Durch ein Band
Der Sehnsucht nach Wärme
Nach Heimat
Nun bin ich da
Wo ich glaubte hinzugehören
Und alles ist anders
Nur wenig ist so
Wie ich glaubte das es sei
Die Berge, das Meer ist da
Doch etwas fehlt
Das Entscheidene
Die Sonne allein
Erzeugt nicht die Wärme
Und so lerne ich
Neu zu suchen
Nach der Wärme
Der Kultur
Der Heimat ...
In mir selbst
Uns so bleibe ich
in diesem Land
auf der Suche ....
nach mir
und ich spüre die Wärme
und ich höre die Musik
wie sie widerhallt ...
in mir
Heike
Türen ins Leben
Was jetzt nicht geht,
könnte in einer Stunde gelingen.
Und was in einer Stunde vielleicht nicht mehr möglich ist,
könnte sich jetzt ereignen.
Manche Türen ins Leben stehen nur für kurze Zeit offen.
Sie ähneln den kleinen Zielscheiben
der Schießbuden auf dem Jahrmarkt.
die sich dem Schützen
nur einige Sekunden zeigen und dann in der
Versenkung verschwinden.
Schießt er nicht rechtzeitig,
hat er das Nachsehen.
Versäumen wir den richtigen Augenblick,
haben wir eine Chance verpasst,
die vielleicht nie wiederkommt.
Doch wenn wir ihr nachtrauern,
sehen wir nicht die nächste
die sich uns bietet.
Hans Kruppa
könnte in einer Stunde gelingen.
Und was in einer Stunde vielleicht nicht mehr möglich ist,
könnte sich jetzt ereignen.
Manche Türen ins Leben stehen nur für kurze Zeit offen.
Sie ähneln den kleinen Zielscheiben
der Schießbuden auf dem Jahrmarkt.
die sich dem Schützen
nur einige Sekunden zeigen und dann in der
Versenkung verschwinden.
Schießt er nicht rechtzeitig,
hat er das Nachsehen.
Versäumen wir den richtigen Augenblick,
haben wir eine Chance verpasst,
die vielleicht nie wiederkommt.
Doch wenn wir ihr nachtrauern,
sehen wir nicht die nächste
die sich uns bietet.
Hans Kruppa
Freitag, 13. März 2009
Ode an das Meer
Seit ich Dich kenne
Bin ich verändert
Sehe ich vieles anders als vorher
Mir fehlt Deine Weitsicht
Der Horizont mit dem Du verschwimmst
Ein Ende ist nicht in Sicht
Immer noch höre ich die Wellen
Die an die Felsen am Ufer schlagen
Das Rauschen der Kiesel
Deine Farben sind so klar
Dein Blau und Türkis verfolgen mich
In meinen Träumen, bei Tag und bei Nacht
Dein imposantes Schauspiel bei Sonnenschein
Die Mondwanderungen bei Nacht
Das Glitzern ist Dein
Ich darf in Dir eintauchen
Du nimmst mich in Dir auf
Mit Dir und in Dir an andere Ufer gelangen
Ich vermisse Dich funkelndes Wasser
Wunder der Natur, sanfte Gewalt
Element der Ewigkeit
Heike
Bin ich verändert
Sehe ich vieles anders als vorher
Mir fehlt Deine Weitsicht
Der Horizont mit dem Du verschwimmst
Ein Ende ist nicht in Sicht
Immer noch höre ich die Wellen
Die an die Felsen am Ufer schlagen
Das Rauschen der Kiesel
Deine Farben sind so klar
Dein Blau und Türkis verfolgen mich
In meinen Träumen, bei Tag und bei Nacht
Dein imposantes Schauspiel bei Sonnenschein
Die Mondwanderungen bei Nacht
Das Glitzern ist Dein
Ich darf in Dir eintauchen
Du nimmst mich in Dir auf
Mit Dir und in Dir an andere Ufer gelangen
Ich vermisse Dich funkelndes Wasser
Wunder der Natur, sanfte Gewalt
Element der Ewigkeit
Heike
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Hallo und Willkommen auf meinem Blog
Schön, dass Ihr einen Blick auf meinen Blog werft!
Unter den entsprechenden Labels neben dem Text könnt Ihr Euch einen Einblick verschaffen über was ich hier so schreibe.
Hauptsächlich sollte dieser Blog mal für mein neues Hobby das Patchworken sein, aber da ist nach einer euphorischen Phase nicht viel passiert. Vielleicht wird das noch mal was?
Natürlich gibts auch immer News über mein größtes "Hobby" seit über einem Jahr, nämlich Menowin, meine Katzen und was mir sonst so einfällt, Erlebnisse, Zitate, Gedichte, Fotos ....
Also schaut Euch um und lasst mir einen Kommentar da, wenn Ihr mögt. Ich würd mich freuen!
Liebe Grüße
Heike
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Hauptsächlich sollte dieser Blog mal für mein neues Hobby das Patchworken sein, aber da ist nach einer euphorischen Phase nicht viel passiert. Vielleicht wird das noch mal was?
Natürlich gibts auch immer News über mein größtes "Hobby" seit über einem Jahr, nämlich Menowin, meine Katzen und was mir sonst so einfällt, Erlebnisse, Zitate, Gedichte, Fotos ....
Also schaut Euch um und lasst mir einen Kommentar da, wenn Ihr mögt. Ich würd mich freuen!
Liebe Grüße
Heike